Tag 1

Der Ausflug ins Grüne startet in Paray-le-Monial

Alain DOIRE / BFC Tourisme

Der Tag beginnt spirituell, mit einem geführten Rundgang durch die Basilika Sacré-Cœur mit ihrem mehrstufigen Chorhaupt, einem sehr beliebten Pilgerort. Ein letztes Foto vor der Kirche und auf geht’s zu einem Spaziergang durch die farbenprächtige Stadt Paray-le-Monial, die auch „Mosaikstadt“ genannt wird. Sehenswert ist das Musée Paul Charnoz, das der Keramik gewidmet ist.

Zur Basilika Sacré-Cœur
OT PARAY

Der Vormittag steht weiterhin im Zeichen der Kunst, im Musée du Hiéron, das Sammlungen aus verschiedenen Epochen beherbergt, darunter auch zeitgenössische Werke. Die Hauptattraktion ist allerdings die Via Vitae, ein als „Nationaler Schatz“ anerkanntes Werk des Juweliers und Goldschmieds Joseph Chaumet.

Danach Mittagspause im Restaurant L’Apostrophe, das Feinschmecker mit seinen raffinierten und fein abgestimmten Gerichten begeistern wird.

Mathieu / Voyages à deux

Mit dem Fahrrad…

Ein kurzer Abstecher ins Tourismusbüro von Paray-le-Monial, wo man, ganz im Trend der Zeit, Elektrofahrräder ausleihen kann. Es ist das perfekte Transportmittel, um über die Voie Verte und die Veloroute entlang des Canal du Centre nach Digoin und weiter nach Bourbon-Lancy zu gelangen. In Digoin gibt es zwei gute Gründe, eine Pause einzulegen: die Fahrt über die Loire auf der beeindruckenden Kanalbrücke und eine 90-minütige Schiffstour durch die Landschaft, damit sich die Beine ein bisschen erholen können.

Die Kanalbrücke in Digoin

Constantino Photographe
ADT71 / Pierre-Jean Carpentiero

In Bourbon-Lancy angekommen, erwartet dich im CeltO eine nette Belohnung in Form einer entspannenden Massage oder Spa-Behandlung (oder beidem!). Erholung pur!

Im Restaurant La Grignotte in der Altstadt lohnt es sich, bei schönem Wetter nach einem Platz auf der Terrasse zu fragen. Sie liegt in einer schmalen Gasse und bietet einen einmaligen Blick auf den Kirchturm. Und während die einen sich ins Grand Hôtel zurückziehen, können die anderen im Casino am Ufer des Étang du Breuil ihr Glück versuchen.

Entspannen in Bourbon-Lancy
Tag 2

Die Tour geht weiter nach Charolles, in die Heimat der berühmten Rinderrasse,

etwa 50 Minuten von Bourbon-Lancy entfernt

T.Rizet/SMPCB

Im Herzen des Charolais

Morgens, wenn alles ruhig ist, bietet sich eine kleine Wanderung auf dem „Sentier du bocage et des fours à chaux“ an, der am Maison du Charolais startet und an Hecken und Kalköfen vorbeiführt. Eine Rückkehr zur Natur, die unglaublich gut tut. Nutze auch die Gelegenheit, dir das Maison du Charolais anzusehen und, 500 m nebenan, nach einer süßen Kleinigkeit im Shop der Fabrik Dufoux Ausschau zu halten. Hier findest du jede Menge Schokolade für die ganze Familie.

Mittagessen im Landgasthof Les Collines d’Amanzé. Am Herd steht Marie-Christine, die aus den Erzeugnissen vom Hof und aus dem Garten ein typisch burgundisches Menu zaubert.

Rémi Dupin / Château de Drée

Ein prächtiges Schloss

Grün, grün und noch mehr grün! Und erst die formvollendeten Motive der gestutzten Buchsbäume im Garten von Schloss Drée in Curbigny! Dieses kleine Schloss trägt den Beinamen „kleines Versailles des Brionnais“, was eine Anspielung auf die kostbar möblierte Innenausstattung ist. Der Rundgang durch den Barock- und den Rosengarten ist ein absolut zauberhafter Moment.

Schloss Drée entdecken
S. DOYEN

Handwerkskunst

Wir empfehlen einen Abstecher nach Saint-Germain-en-Brionnais ins Atelier von Monsieur Doyen, „La Verrerie du Prieuré“. Seine Vorführungen, wie er Glasfäden spinnt, locken immer wieder viele Besucher an. Danach geht’s weiter nach La Clayette (wird „La Clette“ ausgesprochen), um sich auf der Terrasse des Restaurants La Belle Epoque ein Eis zu gönnen, mit Blick auf das Schloss.

Die Glaswerkstatt von Monsieur Doyen
C. Prévost
Unterkünfte

Unsere Empfehlungen

Es wird Nacht. Wie wär’s mit einem Abendessen und einer Übernachtung unter dem (Michelin-) Sternenhimmel bei Frédéric Doucet in Charolles? Es sei denn, dir ist eine ausgefallene Unterkunft lieber, beispielsweise die Baumhäuser auf dem Bauernhof La Ferme des Bassets in Vareilles oder die Tipis von Les Cachettes du Dahut in Vauban?

En résumé