Auf den Spuren der burgundischen Herzöge!

Herzlich willkommen bei den burgundischen Herzögen und ihren Untertanen: während der kommenden zwei ereignisreichen Jahre (2013-2014) warten, mittelalterliche Städte und herzogliche Weinberge, gotische Kirchen und Burgen auf Sie !

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Das Kunstmuseum von Dijon, befindet sich im ehemaligen Palast der Herzöge und des Staats von Burgund. Seine renovierten und vergrößerten Säle aus dem Mittelalter und der Renaissance werden nach mehreren Jahren Renovierungsarbeiten wieder eröffnet. Eine der schönsten europäischen Kunstkollektionen aus dem Mittelalter erstrahlt in einem neuen Rahmen, der dem Besucher jeden erwünschten Komfort bietet.

Genealogie der burgundischen Herzöge. Von Philippe Le Bon bis Alix de Vergy, Jean sans Peur bis Charles le Téméraire, hier finden Sie die Genealogie der burgundischen Herzöge!

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Sens die Königliche mit der ersten aller gotischen Kathedralen, das enormen Kirchenschiff des Hospiz von Tonnerre, das Wasserzeichen im Stein des Chors von Saint-Thibault, die goldenen Altaraufsätze von Ternant und natürlich die Kartause von Champmol in Dijon sind nur einige Facetten der gotischen Blüte im Burgund. Die Spuren der Mächtigen – Herzöge Valois und Caétiens, große Feudalherrschaften und kleine Vasalle – führen Sie von Burgen zu städtischen Palästen zwischen Chastellux und Nevers, Charolles und Châteauneuf-en-Auxois. Die historischen Städte Noyers-sur-Serein und Clamecy in Autun und Beaune und bis zu den Kleinstädten Saint-Gengoux-le-National und Bourbon-Lancy über die mächtigen Festungen von Avallon und Semur-en-Auxois, erinnern an das Leben der Handwerker und Händler. Die spätgotischen Fassaden von Flavigny-sur-Ozerain spiegeln sich auch im Schloss de Germolles, einziger bewahrter Wohnsitz der Herzöge.

Das Burgund der Herzöge

In den Weinbergen der Landesfürsten

Wie alle Fürsten dieser Zeit waren die burgundischen Herzöge im Besitz von Weinanbaugebieten und an der Produktion interessiert, da sie dadurch sehr günstig kostbare Geschenke machen konnten. Auf die Anfrage der Bürger von Dijon, Beaune und Chalon-sur-Saône verbat Philippe le Hardi 1395 den „sehr böswilligen und unlauteren Weinschössling mit dem Namen Gamay“.

1441 sorgte sich Philippe le Bon wegen der Verbindung der Weinqualität und den Flurnamen aus denen die Trauben stammten, da er ein halbes Jahrtausend später nicht ahnte, dass die „Climas“ (Parzellen) im Burgund Kandidaten des Weltkulturerbes der Unesco sein würden. Eines ihrer wichtigsten Domänen lag in Chenôve an den Toren von Dijon, wo der 1404 wiedererbaute Keller mit seinen monumentalen Pressen aus dem XV. Jh bewahrt werden konnte.

Eine von ihnen wird jedes Jahr im September zum Fête de la Pressée genutzt. Die Parzelle des königlichen Weinbergs (Bezeichnung Marsannay) erinnert daran, dass sie durch die Hände der Könige von Frankreich nach 1477 gegangen ist, wie auch seine Homonymen auf den Hängen von Corton oder in Beaune (gesamt oder teilweise des ehemaligen Weinbergs von Bouache) oder auch in Mercurey unter den Hängen, wo das Schloss von Montaigu errichtet war, alle ehemalige herzogliche Weinberge.

www.ville-chenove.fr
www.vins-bourgogne.fr

 

Das Echo der Pracht des Burgunds

Der Hof der Herzöge von Valois war zu seiner Zeit der prächtigste. Sein Zeremoniell beeinflusste über Jahrhunderte die gültigen in Wien und Madrid. Die Chronisten hinterließen lebendige Berichte der „vergnügten Eintritte“ der Herzöge in ihre Städte, der Wettkämpfe und diplomatischen Begegnungen, Fürstenhochzeiten und Bankette.

Musik, Weine und Gastronomie, Kostüme und Dekor in schillernden Farben, Buchmalerei, Kirchenfensterkunst, Wandmalereien und Gemälde, Holz- und Steinskulpturen... alle Kunstarten vermischten sich in einer Zuschaustellung der Pracht, die den Rang des Herzogs ebenso darstellte wie die militärischen und diplomatischen Aktionen. Ihre Nächsten machten es ihnen soweit sie konnten nach, der Kanzler Rolin, von bürgerlicher Herkunft, überflügelte dabei die Mitglieder des alten burgundischen Adels.

2014 hallen Konzerte, Bankette, Feiern und Animationen dieser fernen Feierlichkeiten in einer ebenso aktuellen wie auch traditionellen Geselligkeit wider.

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