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Romanische Kirchen des Brionnais
Spirituelle Streifzüge durch Südburgund

Sie sind überwältigend oder unscheinbar. Sie stehen an exponierter Stelle im Dorf oder verborgen auf einer Wiese. Über 100 romanische Kirchen und Kapellen zeugen vom Einfluss der cluniazensischen Baukunst in Südburgund. Ein „Garten der Romanik“ zwischen Viehweiden und Zuchtbetrieben – ein Kontrast, der dem Pays Charolais-Brionnais einen unvergleichlichen Charme verleiht.

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Guédelon
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Der Einfluss von Cluny

Im 11. Jahrhundert lenkt der heilige Hugo als großer Abt die Geschicke von Cluny. Unter ihm entwickelt sich die Abtei zur größten Klosteranlage der Christenheit. Die cluniazensischen Klostergründungen zwischen England und Spanien sind in einem Verzeichnis der Fédération des Sites Clunisiens erfasst.

Montceaux l'EtoileBegünstigt durch die religiöse Aufbruchstimmung des Mittelalters werden zahlreiche Kirchen gebaut. Viele übernehmen die von Cluny entworfenen architektonischen Leitlinien.

Achteckige Türme, Hochreliefs zur Darstellung der Konfrontation von Gut und Böse, Chöre mit wuchtigen Apsiden. Ausgerechnet im Land der Viehzüchter zwischen den Flüssen Arconce und Sorin, mitten im ehemaligen Verwaltungsbezirk Brionnais, wird dieser Einfluss am deutlichsten sichtbar.

Der Kirchenrundweg

Das Brionnais blieb von den kriegerischen Auseinandersetzungen während der Feudalzeit und am Ende des Ancien Régime weitestgehend verschont. Im Umland von Semur-en-Brionnais hat bis heute ein besonders gehegter „Garten der Romanik“ die Zeit überdauert:

  • Das Portal der Kirche von Montceaux l'Etoile zeigt eine herausragende allegorische Darstellung der Himmelfahrt Christi. Iguerande
  •  Die Priorei von Anzy-le-Duc hat die Wirren der Revolution nicht überdauert, aber ihre Kirche steht noch. Mit ihrem achteckigen, hoch aufgeschossenen Vierungsglockenturm gehört sie nach wie vor zu den schönsten romanischen Kirchen Burgunds.
  • Auf den letzten Wiesenhügeln des Brionnais vor der Loire schart die Kirche Saint-Nicolas von Marcigny stattliche Fachwerkhäuser um ihre denkmalgeschützte Fassade. Ganz in der Nähe beherrscht die massive Kirche von Iguerande mit ihren nur spärlich vorhandenen Fensteröffnungen das Tal der Loire.

 Die Kirche von Châteauneuf-en-Brionnais gehört zu den spätromanischen Sakralbauten in Burgund. Ihr lichtdurchflutetes Hauptschiff deutet schon den Übergang zur Gotik an.

Wo alles begann...

Ab Paray-le-Monial können Sie einen der drei Romanik-Rundwege einschlagen, deren Gesamtlänge fast 120 Kilometer beträgt. Sie können Ihre Besichtigungstour auch in Semur-en-Brionnais beginnen. Es zählt zu den schönsten Dörfern Frankreichs und ist der Geburtsort des großen Abtes Hugo von Cluny.

 

Praktische Informationen

Schauen Sie im Fremdenverkehrsbüro von Paray-Le-Monial vorbei, um Ihren Aufenthalt im Pays Charolais-Brionnais zu planen. Die Besichtigung der herrlichen Basilika im Ort ist natürlich Pflicht.

Kontakt

Syndicat mixte du Pays Charolais-Brionnais
14, place de l'Hôtel de Ville
76600 Paray le Monial
Tél. : +33(0)3 85 25 96 36
Email : contact@pays-charolais-brionnais.fr
http://www.pays-charolais-brionnais.fr/

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