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für Tourismus in Burgund

Eintauchen
ins religiöse Erbe

Als Wiege der zisterziensischen und cluniazensischen Bewegung hat Burgund die Entwicklung der beiden Orden entscheidend geprägt. Verschiedene Epochen und Baustile haben das reiche religiöse Erbe der Region beeinflusst. Diese hat sowohl Horte der Christenheit als auch verschwiegenere spirituelle Orte voll anmutiger Schönheit hervorgebracht.

Ihr Burgund in Bildern


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Auftakt an der Quelle der Spiritualität

Nördlich von Auxerre wartet eine der ältesten Zisterzienseranlagen auf Ihren Besuch: die Abteikirche von Pontigny. Die Abtei von Pontigny ist die zweite vom Kloster Citeaux ausgehende Abteigründung. Ihr Dekor beeindruckt durch seine Schlichtheit. Weiter östlich liegt im Tonnerrois die ehemalige Priorei von Vausse. Das tief im Staatsforst von Châtel-Gérard verborgene Kloster fällt durch die massive Bauweise seiner Arkaden auf. Auch die 1133 gegründete Abtei Notre-Dame-de-Quincy untermauert die Bedeutung der zisterziensischen Baukunst in Burgund.

Zwischen Clamecy und Avallon steht die Besichtigung der Basilika von Vézelay an. Sie ist ein Meisterwerk romanischer Architektur, das in der Welterbeliste der UNESCO geführt wird. Ihr außergewöhnliches Spiel mit dem Licht und ihr üppiger Skulpturenschmuck werden Sie bezaubern. Nehmen Sie sie sich die Zeit, und wohnen Sie einer gesungenen Messe der monastischen Gemeinschaft von Jerusalem bei.

Weiterreise zu den Wirkungsstätten der Zisterzienser

Auf der D905 erreichen Sie die Abtei von Fontenay. Sie ist ein wahres Kleinod der Romanik. Auch sie erscheint auf der Welterbeliste der UNESCO und zählt zu den ältesten Zisterzienserklöstern in Europa. In der Anlage werden regelmäßig Führungen organisiert und Konzerte veranstaltet.

Le Puits de Moïse à DijonIn der Kartause von Champmol bei Dijon zieht der Mosesbrunnen bewundernde Blicke auf sich. Das großartige Zeugnis religiöser Bildhauerkunst wurde vom flämischen Künstler Claus Sluter geschaffen. Es zeigt ein großes Steinkreuz mit dem sterbenden Christus.

Weiter südlich können Sie dem berühmten Hospiz von Beaune einen Besuch abstatten. Der aus dem 15. Jahrhundert stammende Spitalbau des Hôtel Dieu beherbergt heute ein Museum. Die Nüchternheit der Außenfassade wird Sie überraschen. Sie steht in starkem Kontrast zum reichen Schmuck des Innenhofs.

Als letzte Zisterzienserhochburg auf Ihrer Tour liegt zwischen dem Canal de Bourgogne und der Saône die Abtei von Citeaux. Heute leben hier Trappistenmönche, die dem Zisterzienserorden der strengeren Observanz angehören. Als Wiege des Zisterzienserordens ist Citeaux bis heute ein wichtiges spirituelles Zentrum in Europa.

"Entdecken Sie in Cluny das Zentrum der abendländischen Klosterreformbewegung"

Ausflug in die Romanik

Besichtigen Sie in der mittelalterlichen Altstadt von Charité-sur-Loire eines der bedeutendsten Zeugnisse romanischer Baukunst in Burgund: die Prioratskirche. Nehmen Sie sich Zeit für einen Rundgang durch diese prächtige Kirche, die von einem oktogonalen Vierungsturm gekrönt wird. Sie zählt zum Weltkulturerbe der UNESCO und ist ein Etappenziel auf dem Jakobsweg.

Den Schlusspunkt setzt die klösterliche Reformbewegung

In der burgundischen Bresse zieht die Kirche Saint-Pierre-de-Louhans mit ihrem von glasierten Ziegeln bedeckten Dach und ihren Backsteinmauern die Blicke auf sich. .

Die Reise geht weiter nach Tournus. Das zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert errichtete Hospiz beherbergt heute ein Spitalmuseum mit Apotheke und das Musée de Greuze, das den schönen Künsten gewidmet ist. In Berzé-la-Ville können Sie sich in die außerordentlich gut erhaltenen Wandmalereien in der Mönchskapelle (Chapelle-aux-Moines) vertiefen.

Nördlich von Mâcon liegt das Zentrum der abendländischen Klosterreformbewegung. Die 910 gegründete Abtei von Cluny erhielt 931 von Papst Johannes XI das Recht, eine Klosterkonföderation zu bilden. Im Mittelalter entwickelte sie sich zu einem intellektuellen Zentrum ersten Ranges.